Björns Blog

Arch Linux, die Erste: Reflexion vom Vortag

25.04.2009, 12:25 - in Betriebssysteme - 7 Kommentare

Ständige Probleme mit Ubuntu und Andrés Unternehmen der selben Art haben mich gestern dazu motiviert es nochmal mit Arch Linux zu versuchen. Da beim letzten Mal das installierte System nicht einmal booten wollte und zuvor, bei der “Generalprobe” in VirtualBox, schon einiges schiefgelaufen ist (Gnome wollte z.B. nicht starten, warum sollte sich später herausstellen) hatte ich zwar doch schon einige Zweifel ob des Erfolges des Projekts, bin die Sache dann aber eigentlich ganz zuversichtlich angegangen.

Also, Backups machen und CD booten…

Das Setup hält, was es verspricht und man kann alle Punkte schön der Reihe nach abarbeiten bis man - in etwas mehr als einer halben Stunde - das System installiert hat. Der erste kleine Dämpfer dann beim ersten Booten; offenbar war GRUB flasch konfiguriert, sodass es diesmal nichtmal zum Starten des Systems kam. Das Problem war allerdings schnell gelöst, nach etwas Rumprobieren stellte sich heraus, dass die korrekte Partition für Arch hdd(0,0) und nicht, wie voreingestellt, hdd(1,0) ist. Der restliche Bootvorgang verlief problemlos.

Da es nichts zu updaten gab (FTP-Installation) ging es jetzt an’s Einrichten - mit freundlicher Hilfe des deutschen und englischen Wikis. Dank den guten Beschreibungen der Wikis war dann auch schnell X mit Gnome und GDM eingerichtet. Nebenbei lernt man dabei noch einiges über “wirkliche” Linux-Konfiguration, also ohne graphische Hilfe - mehr als nur ein netter Nebeneffekt. Sogar die Nvidia-Treiber liefen sofort einwandfrei. Das erste, was mir aufgefallen ist, nach dem Anmelden in Gnome, ist: Arch ist richtig schnell, vor Allem wenn man Ubuntu gewöhnt ist. Als nächstes galt es das Ganze noch einzudeutschen - dank des Wikis auch einfach. Dabei stellte sich dann auch heraus, warum Gnome in VirtualBox nicht starten wollte: Ich hatte in der rc.conf einfach de_DE eingestellt und irgendwie hat sich das daran aufgehangen. Jetzt, mit anpassen der locale.gen und Aufrufen von locale-gen, ging alles gut.

So gut bisher alles gelaufen ist, werde ich doch noch von einem Problem verfolgt, dass sich bei mir aus irgendeinem Grund durch alle Linuxe zieht: kein Ton. Nachdem ALSA und PulseAudio Wikigerecht konfiguriert und alle gstreamer-Codecs etc. installiert waren, konnten unter anderem VLC und Amarok zwar Audio wiedergeben, aber alles, was gstreamer verwendet (z.B. Totem) bleibt stumm.

Damit steht dann auch erstmal das primäre Ziel des heutigen Bastelns (wäre natürlich schön, wenn da irgendwer Lösungsansätze für mich hätte, mir gehen sie so langsam aus) fest.

Ich melde mich später, hoffentlich mit Erfolgsmeldungen, wieder.

Neu: Jetzt mit drei Seiten

18.04.2009, 18:42 - in Intern - Keine Kommentare

Ja, tatsächlich. Die Seite, die bisher so geschickt “Platzhalter” hieß hat einen Sinn bekommen.

Ab jetzt findet man dort unter der vielversprechenden Überschrift “Abfall und Ähnliches” ein paar Programme, die eben mal so entstanden sind, vielleicht ist ja mal was nützliches dabei. Außerdem eignet sich die Sache ganz gut um mal meinen “Sourceviewer” zu testen und zu erweitern; das hat mich dann auch am Ende auf die Idee gebracht.

Bisher sind auf der Seite nur zwei Sachen zu finden, die tatsächlich aus reiner Langeweile entstanden sind und auch keinen tatsächlichen Zweck verfolgen. Aber hey, die Seite ist nicht mehr leer :D

Es rennt

13.04.2009, 20:50 - in Betriebssysteme - 2 Kommentare

Dank den Tipps von Nico und TBlue - danke an dieser Stelle - bezüglich UUIDs bootet mein Ubuntu jetzt wieder ohne Probleme. Endlich :)

Das einzige, was mich etwas verwundert ist, dass für eine Partition kein entsprechender Link vorhanden ist; ist auch keine besondere Partition oder sonst was, sondern einfach nur eine NTFS-Partition wie die meisten anderen auch. Aber das hat Zeit.

Geschichtsunterricht mal anders

10.04.2009, 16:44 - in Zeug - Keine Kommentare

World War Two: Simple Version by ~AngusMcLeod on deviantART

CSS Naked Day 2009

09.04.2009, 00:20 - in Internet - Keine Kommentare

Anlässlich eben dieses, heute, wie auch schon letztes Jahr, ohne CSS. Soweit ich das bis jetzt sehen kann ist alles soweit in Ordnung und auch noch nutzbar. Sollte irgendwer was anderes feststellen ist er herzlich eingeladen das kundzutun, bin ja eh gerade in Bastellaune ;)

Ein gezogener Stecker und die Folgen

08.04.2009, 23:26 - in Betriebssysteme - 3 Kommentare

oder: Wie Ubuntu mich immer wieder auf’s Neue verwirrt.

Ich hatte gerade im laufenden Betrieb (Pleonasmus?), zunächst unbemerkt, eine meiner USB-Festplatten abgestöpselt. Gemerkt habe ich es dann beim kurz darauffolgenden Neustart, der mit der beschwerde abbrach, irgendein Dateisystem sei fehlerhaft. Da ich nun schon öfter erlebt hatte, dass sich bei Ubuntu plötzlich die Gerätenamen ändern - und die, mittlerweile wieder angestöpselte, Festplatte wäre ja ein guter Anlass dazu - habe ich einfach mal einen Blick darauf geworfen. ls /dev | grep sd zeigte dann (sinngemäß) sowas an:

bjoern@bjoern-desktop:$ ls /dev | grep sd
/dev/sda
/dev/sda1
/dev/sda2
/dev/sdb
/dev/sdb1
/dev/sdb2
/dev/sdb3

Ok, nano /etc/fstab und alles passend zusammenbasteln, dann init 6 - nächster Start…

…selber Fehler. Wieder /dev angucken, diesmal sieht’s so aus:

bjoern@bjoern-desktop:$ ls /dev | grep sd
/dev/sda
/dev/sda1
/dev/sda2
/dev/sda3
/dev/sdb
/dev/sdb1
/dev/sdb2

Und, wem fällt’s auf? Genau, die beiden Platten sind vertauscht. Na gut, wieder fstab anpassen und nächster Start. Das Ergebnis: Der selbe Fehler, das selbe Problem und ich sitze jetzt wieder vor Windows, weil ich im Moment keine Nerven habe mich damit noch weiter zu beschäftigen.

Lustig war aber dann Ubuntus Warnung beim Versuch sich ohne Home-Verzeichnis anzumelden, sinngemäß:

Möchten Sie sich mit dem Stammverzeichnis (/) als Heimverzeichnis anmelden? Es wird nichts funktionieren…

Wie auch immer, ich werde dann entweder morgen mal Google fragen oder einfach 15 Tage auf Jaunty warten und alles wieder überbügeln, in der Hoffnung, dass alles besser wird :)

Neue Domain, und überhaupt

08.04.2009, 21:25 - in Allgemein - Ein Kommentar

Die alte Domain gefiel mir schon seit einiger Zeit nicht mehr und weil es ja so schön ist seinen Namen als Domain zu haben ist dieses Blog jetzt in erster Linie unter blog.bfeischen.de zu erreichen. Die alte Domain funktioniert auch noch, wie lange ist aber fraglich.

Hier habe ich jetzt auch eine frische Wordpress-Installation ohne das ganze unnötige Zeug, das so in die alte integriert war und auch der/die/das Blogroll wurde um nicht mehr vorhandene Seiten erleichtert und um einige neue bereichert.

Tja, was gibt’s sonst noch neues?

So, damit sollte dann erstmal alles nachgeholt sein. Ist doch schön, wie man zwei Monate Bloggen so schön komprimieren kann, oder ;)

Noch einer

05.02.2009, 21:08 - in Software - Ein Kommentar

Not conform?

Not conform?

Songbird

18.01.2009, 19:13 - in Software - Ein Kommentar

Nachdem ich bisher mehr oder weniger widerwillig iTunes als Musikwiedergabeprogramm (schönes Wort) benutzt habe, habe ich endlich eine schöne open-source-Alternative gefunden: Songbird.

Der Vogel fühlt sich an wie eine Mischung aus iTunes und Firefox; von ersterem hat er einen Großteil der Frontoberfläche und der Benutzung des Players, von letzterem den vollwertigen Webbrowser (inklusive Optionsmenü, das fast identisch ist) und vor allem die vielen Erweiterungen (die ebenfalls im .xpi-Format vorliegen, und damit auch nicht so schwer selbst zu bauen sein sollten).

Weitere Infos, das Programm selbst, sowie einige Erweiterungen gibt es auf der oben verlinkten Seite.

Frohe Weihnachten!

24.12.2008, 15:13 - in Allgemein - Keine Kommentare